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FRIEDHOF FÜR ASYLSUCHENDEIM DORF KATO TRITOS, LESBOS,GRIECHENLAND

Sandra Arbelaez und Fabiola Velasquez





Kato Tritos ist ein Dorf im Südosten der griechischen Insel Lesbos. Im Jahr 2015 wurde dort ein Olivenhain zu einer Notbegräbnisstätte für die Leichen von Geflüchteten, die in der Ägäis ertrunken waren, nachdem ihre Boote, die auf dem Weg zu einem sicheren Ort waren, gesunken sind. Seitdem wur- den und werden weiterhin viele weitere gestorbene Geflüchtete und Asylsu- chende an diesem Ort begraben.

Wir besuchten den Friedhof zum ersten Mal im Jahr 2019, nachdem der deutsche Politiker und Arzt Gerhard Trabert von der Organisation Armut und Gesundheit in Deutschland (A+G) Nachforschungen über das Schicksal der an der Küste von Lesbos ertrunkenen Leichen angestellt hatte, die uns in die- ses Gebiet führten. Damals waren die Gräber noch ungepflegt, aber wir konn- ten die Grabhügel deutlich ausmachen. Im Jahr 2022 war das Gras schulter- hoch und die meisten Gräber waren nicht mehr zu erkennen. Der Wildwuchs wurde Ende desselben Jahres beseitigt, wie auf Bildern zu sehen ist. Inzwi- schen sind einige der Gräber durch einen weißen Grabstein mit Name und Datum gekennzeichnet, die im Laufe der Zeit verblasst sind; andere Gräber sind nur durch einen Stock und viele auch gar nicht markiert und nur durch die Bodenerhebung erkennbar. Im Laufe der Zeit, seitdem die Existenz des Friedhofs bekannt wurde, konnten einige Familien, die über ausreichend Mit- tel verfügen, ihren Angehörigen ein angemessenes Begräbnis ermöglichen. Dennoch ist dieser Ort eindeutig nicht darauf ausgerichtet, ein respektvolles Begräbnis und eine würdevolle letzte Ruhestätte zu gewährleisten, was aber in der Europäischen Menschenrechtskonvention als grundlegendes Recht anerkannt wird.

In einem Schreiben von Beate Gminder, der Generaldirektorin für Migra- tion und Inneres der Europäischen Kommission, vom Oktober 2021 an den schwedischen Politiker Anders Österberg heißt es: „Die Kommission ist sich bewusst, dass im Falle des Todes von Asylsuchenden in dem Mitgliedstaat, in dem sie zuerst angekommen sind, ein Bedarf an einer würdigen Ruhestätte und Beerdigungszeremonie besteht.“ Sie fügte hinzu: „Die Gräber auf dem Friedhof haben alle einen einfachen Stein, auf dem die Namen, das Sterbeda- tum und das Alter eingraviert sind, außer bei nicht identifizierten Opfern, die bis auf wenige Ausnahmen keinen solchen Stein haben. Es gibt auch einige größere Gräber mit Grabsteinen, Ornamenten und Verzierungen.“ Obwohl Gminders Brief einige Aspekte der aktuellen Situation auf dem Friedhof zu klären scheint, versucht er gleichzeitig, einige offensichtliche Probleme klein- zureden, die durchaus in Gminders Verantwortungsbereich fallen könnten. Entgegen ihrer Angabe sind nicht alle Gräber mit einfachen Steinen verse- hen, sondern vor allem die Gräber von Asylsuchenden, die 2015, zu Beginn der sogenannten „Flüchtlingskrise“, gestorben sind. Name, Sterbedatum und Alter auf diesen wenigen Steinen wurden nicht etwa eingraviert, sondern mit einem Material darauf geschrieben, das nicht wetterfest und in den meisten Fällen inzwischen völlig verblasst ist, sodass es fast unmöglich ist, die Namen der dort Begrabenen zu identifizieren. Die Gräber ohne Grabstein sind auch nicht „wenige Ausnahmen“. Viele von ihnen sind entweder mit einem Stock mit einer Nummer oder einer unleserlichen Schrift, bei der es sich um einen Namen gehandelt haben könnte, gekennzeichnet oder ganz unbeschriftet. Die „größeren Gräber mit Grabsteinen, Ornamenten und Dekorationen“, die sie erwähnt, sind nicht mehr als fünf – und sie sind das Ergebnis der Bemühun- gen von Angehörigen der Verstorbenen. Es sind also nur fünf von ein- bis zweihundert Gräbern, die auf dem Gräberfeld gefunden wurden. Es gibt zahl- reiche Fotos, die diese Tatsachen belegen und zeigen, dass die meisten der hier liegenden Menschen in einer Weise bestattet wurden, die alles andere als respekt- und würdevoll ist.

Bisher sind alle Bemühungen, diesen Ort zu einer offiziellen Ruhestätte für verstorbene Geflüchtete und Asylsuchende zu machen, erfolglos geblie- ben. Wir können ihn nicht als „Friedhof“ bezeichnen, solange die Behörden der Insel ihn nicht offiziell als solchen deklariert haben. In der Gemeinde Kato Tritos und bei den Behörden der Inselhauptstadt Mytilene ist dies aus vieler- lei Gründen ein kontrovers diskutiertes Thema. Hier spielen Angst, Missverständnisse, mangelndes Mitgefühl, politische Machtspiele und ein Mangel an Achtung und Respekt für die grundlegenden Menschenrechte von Asylsuchen- den eine Rolle. Einiges davon ist offensichtlich Folge der komplexen Situation, die durch die Ankunft von hunderttausenden von Asylsuchenden auf der Insel in den vergangenen acht Jahren entstanden ist, anderes ist das Ergebnis von zunehmend sich abweisend verhaltenden Politikern. Und von Versuchen der lokalen Medien, Angst und Feindseligkeit gegenüber Geflüchteten und Asylsu- chenden zu schüren, indem sie sie als gewalttätig und kriminell darstellen, um negative Assoziationen mit ihrer Religion und Kultur zu fördern.

Humanitäre Organisationen schlagen die Schaffung einer würdigen Begräbnisstätte vor

Im Januar 2022 unterbreitete Earth Medicine – eine in Griechenland eingetra- gene gemeinnützige Organisation – zusammen mit Gerhard Trabert (A+G) der Stadtverwaltung von Mytilene einen Vorschlag für den Friedhof der Geflüch- teten in Kato Tritos. Sie wollten einen für die Einheimischen unaufdringli- chen Ort schaffen, an dem Geflüchtete und Asylsuchende dieses intimste aller menschlichen Bedürfnisse erfüllen können, nämlich die Trauer um Angehö- rige. Der Vorschlag sieht die Schaffung einer ausgewiesenen Ruhestätte durch folgende Maßnahmen vor:

  1. Beseitigung von Sträuchern und Gestrüpp auf dem Gelände

  2. Abgrenzung der einzelnen Gräber, sodass diese klar umrissen sind, und Anbringung von Grabsteinen mit Namen und weiteren Angaben zu denje- nigen, deren Namen bekannt sind

  3. Entwurf der architektonischen Gestaltung des Geländes in Absprache mit der Gemeinde

  4. Durchführung der Landschaftsgestaltung einschließlich der klaren Abgrenzung aller Gräber, Wege und Grabsteine

Wir würden jeden dieser Schritte in Zusammenarbeit mit der Gemeinde durchführen und beabsichtigen, die Anlagen nach ihrer Fertigstellung der Gemeinde zurückzugeben. Wir glauben, dass dies für die Behörden der Insel eine gute Gelegenheit wäre, zu zeigen, dass sie bereit sind, einen humanitä- reren Ansatz im Einklang mit der Europäischen Menschenrechtskonvention umzusetzen. Im Dezember 2022 erteilte uns der Stadtrat von Mytilene die Erlaubnis, mit dem obigen Restaurierungsvorschlag fortzufahren. Es war nicht einfach, den Rat davon zu überzeugen, einen solchen Eingriff zuzulassen, aber dank des Engagements mehrerer lokaler Fachleute, die uns die ganze Zeit über unterstützt haben, ist es uns schließlich gelungen. Wie wichtig ein würdevol- les Grab für die Familien und Freunde sind, zeigen zwei Beispiele von Toten, die an diesem Ort begraben sind.


Erstochen in Moria, begraben vom eigenen Mann

Afsaneh Sargeri, eine 23-jährige Afghanin, starb am 22. Mai 2020 im Lager Moria. Sie hinterließ zwei Kinder im Alter von 9 und 6 Jahren und ihren Ehe- mann Mohammad Sargeri. Die Todesumstände unterstreichen die grausame Realität des Lebens im Flüchtlingslager Moria im Jahr 2020. Das Lager, das für bis zu dreitausend Menschen ausgelegt war, beherbergte zu diesem Zeitpunkt mehr als zwanzigtausend Menschen, die in kleinen improvisierten Verschlägen von zwei mal zwei Metern zusammengepfercht waren, in denen jeweils zwi- schen vier und sieben Personen Platz finden mussten. Der begrenzte Platz im Lager erschwerte den Bewohnern das Leben in jeder Hinsicht. Um eine Mahl- zeit zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen zu bekommen, mussten alle Men- schen täglich fünf bis sechs Stunden lang anstehen. Die hygienischen Bedingun- gen waren bestenfalls mangelhaft, Wasser war sehr knapp, und die Menschen konnten nur alle zwei Wochen duschen – wenn sie Glück hatten. Infolgedessen verbreiteten sich Infektionen und Hautkrankheiten rasch unter den Bewoh- nern, die die Ausbreitung dieser Krankheiten nicht eindämmen konnten. Hinzu kam, dass Asylverfahren zu dieser Zeit sehr langsam vorangingen und dass einige Menschen bereits seit mehreren Jahren in dem Lager lebten. Diese unmenschlichen Bedingungen zu ertragen, nachdem sie gezwungen waren, aus ihrem Heimatland zu fliehen, und eine gefährliche Reise hinter sich hatten, die oft mit körperlichen Verletzungen und Behinderungen verbunden war, führte bei vielen Asylsuchenden zu schweren körperlichen, see- lischen und geistigen Erkrankungen. Im Frühjahr 2020, als sich die COVID-19-Pandemie in Europa ausbreitete, verließen viele humanitäre Helfer und Freiwillige die Insel und kehrten in die Sicherheit ihrer Heimatländer zurück. Im Lager gab es nur sehr wenig medizinisches Personal; nachts war fast keine medizinische Notversorgung verfügbar, was bedeutete, dass Opfer von gewalttätigen Übergriffen aufgrund mangelnder Versorgung sterben konnten. Die Enge verschlimmerte die men- tale und emotionale Gesundheit, und wie ein verzweifelter Schrei nach Hilfe nahm die Gewalt zu; eine Hilfe, die nie eintraf, bis das Lager im September 2020 von einem Feuer verschlungen wurde. In dieser Situation wurde Afsaneh Sargeri von einer anderen Frau, die einen heftigen Nervenzusammenbruch erlitten hatte, niedergestochen. Afsa- neh Sargeri erlag ihren Verletzungen, da sie nicht die notwendige medizini- sche Versorgung erhielt. Diese schreckliche Tragödie hat sowohl ihr Leben gekostet als auch alle Mitglieder der beiden Familien zutiefst betroffen und wird dauerhafte Spuren bei dem sechsjährigen Kind hinterlassen, das seine Mutter verblutend am Boden liegen sah, während niemand etwas tun konnte, um ihr zu helfen. Die andere Frau, die zu diesem Zeitpunkt schwanger war, wurde zu 15 Jah- ren Gefängnis verurteilt. Sie brachte eine Tochter zur Welt, die derzeit bei ihr im Gefängnis lebt. Ihre anderen Kinder wurden vom Vater den griechischen Jugendschutzbehörden übergeben; sie hat sie seither nicht gesehen. Dies berichtete Mohammad Sargeri über die Beerdigung seiner Frau: Afsa- nehs Leiche wurde von der Polizei vom Krankenhaus in Mytilene zum Fried- hof der Geflüchteten in Kato Tritos gebracht. Dort wurde sie der Familie über- geben, Mohammad musste das Grab selbst ausheben. Er hatte kein richtiges Werkzeug, nur die Hilfe einiger Männer, eine alte Spitzhacke und eine Schau- fel. Es war äußerst schwierig, ein Loch zu graben, das groß genug war, um die Leiche seiner Frau hineinzulegen, und es dauerte sehr lange. In der Zwischen- zeit reinigten die Frauen die Leiche nach schiitischem Brauch. Der Raum, der für dieses Ritual zur Verfügung stand, war nicht sauber, er war nicht dafür ausgestattet, sondern schmutzig und vernachlässigt. Die Familie hatte kein Geld, um einen würdigen Grabstein zu errichten, also legten sie nur einen ein- fachen Stein nieder. Der ist heute nicht mehr da; an der Stelle liegt nur noch ein Steinhaufen. Sehr bald nach der Beerdigung wurden der Ehemann und die Kinder von der griechischen Asylbehörde nach Athen überführt und die Familie konnte nie zurückkehren, um den Ort zu besuchen, geschweige denn einen würdi- geren Grabstein für die Mutter zu errichten. Derzeit leben der Ehemann und die beiden Kinder in Deutschland und versuchen, ihr Leben nach den erschüt- ternden Ereignissen, die sie im Lager Moria erlebt haben, neu aufzubauen.


Tragödie in der Ägäis bei Lesbos

In der Nacht zum 6. Oktober 2022 ertranken 17 Menschen in der Nähe von Lesbos, die meisten von ihnen Frauen aus Somalia, nachdem ihr überfülltes Boot in der Ägäis kenterte. In den damaligen Medienberichten wie im Guar- dian war von einem seeuntüchtigen Boot und starken Winden die Rede, aber auch von der Ausübung einer gewalttätigen Grenzpolitik durch die griechi- schen Behörden, zu der zahlreiche Berichte über illegale Pushbacks durch die griechische Küstenwache gehören, die entweder mit Unterstützung oder unter den Augen der Europäischen Grenzschutzagentur Frontex durchgeführt wurden. Bei unserer täglichen Arbeit als humanitäre Akteure im Flüchtlings- lager auf Lesbos treffen wir häufig auf Asylsuchende, die bei ihrem Versuch, auf die Insel zu gelangen, zurückgedrängt wurden. Die Berichte sind aus- nahmslos herzzerreißend. Die Betroffenen beschreiben, wie ihre seeuntüch- tigen Boote von viel größeren Booten gewaltsam abgedrängt wurden, um sie zur Rückkehr in die Türkei zu zwingen. Einige Menschen wurden sogar mehr- mals den ganzen Weg zurück in die Türkei abgeschoben, bevor sie schließlich nach Lesbos gelangten, was zeigt, dass diese Praxis weitverbreitet ist. Dies ist eine höchst traumatische Erfahrung, insbesondere für bereits traumatisierte Menschen, die auf der Flucht vor Gewalt und Krieg nach Europa kommen. Wir unterstützen derzeit eine Frau, die den Untergang des oben genann- ten Schiffes überlebt hat. Wir nennen sie Frau A., um ihre Identität und das Asylverfahren, das sie derzeit durchläuft, zu schützen.

Frau A. kann nicht wirklich darüber sprechen, was sie in der Nacht zum 6. Oktober 2022 erlebt hat. Sie zeigt uns die Narben an ihren Füßen und Bei- nen, die von den Verletzungen herrühren, als ihr Körper an die scharfen Fel- sen, gegen die die Wellen sie schleuderten, prallte. Einige ihrer Freundinnen starben in dieser Nacht; Frau A. weiß nicht, was mit ihren Leichen geschehen ist. Wir erzählen ihr von der Grabstätte in Kato Tritos, wo ihre Freundinnen höchstwahrscheinlich begraben worden sind. In der ersten Novemberwoche 2022, einen Monat nach der Tragödie, besuchten wir den Ort und sahen, wie Platz für mehr als 15 Gräber markiert und abgetrennt worden waren, von denen wir annehmen, dass sie für die 17 auf See Verstorbenen genutzt werden würden. Als wir am 29. Januar 2023 gemeinsam mit Frau A. an die Grabstätte kommen, sehen wir, dass diese Grä- ber nun gefüllt und einige von ihnen mit Holzstäben mit Namen darauf ver- sehen sind. Da Frau A. weder lesen noch schreiben kann, lesen wir die Namen vor, die zu erkennen sind. Sie erkennt den Namen einer ihrer Freundinnen. Neben dem Namen steht ein Datum, der 22.11.2022, der nicht mit dem Tag der Tragödie übereinstimmt. Andere Stöcke tragen dasselbe Datum, andere gar kein Datum oder und auch keinen Namen. Da es keine Berichte über Unglücke im November 2022 gibt, ist es möglich, dass dies der Tag war, an dem sie begraben wurden, und nicht der Tag ihres Todes. Frau A. sagte uns, dass die Familie ihrer Freundin vom Tod der Tochter erfahren hat. Hunderttausende von Asylsuchenden haben die Insel Lesbos passiert, etwa eine halbe Million von ihnen allein im Jahr 2015. Es ist nicht bekannt, wie viele ihr Leben auf dem Meer verloren haben. Wahrscheinlich werden wir es nie mit Sicherheit wissen. Der Friedhof von Kato Tritos mit einigen Dut- zend Gräbern ist nur die Spitze des Eisbergs von Verlust und Trauer, den die Ägäis in ihren Gewässern birgt. Wir möchten, dass dieser Ort eine respekt- und würdevolle Ruhestätte wird, wie es unsere menschliche und rechtliche Pflicht anderen gegenüber ist. Auf diese Weise wollen wir auch den anderen abertausenden Menschen gedenken, deren Träume und Hoffnungen ein jähes Ende fanden, weil der politische Wille fehlt, eine echte Antwort auf eine Krise zu geben, die noch lange andauern wird.


Sandra Arbelaez wurde in Kolumbien geboren und lebt seit fast dreißig Jahren in Großbritannien. Sie begann ihre Akupunktur- praxis im Jahr 2004 und erwarb 2011 einen Master of Science in Orientalischer Medizin. Sie hat in Großbritannien in privaten und kommunalen Einrichtungen gearbeitet und ist seit 2018 Teil des Earth Medicine Teams.

Fabiola Velasquez ist Physiotherapeutin und wurde in Chile ge- boren. Sie studierte Pädagogik und Sozialwissenschaften und absolvierte eine Ausbildung zur Heilpraktikerin, die sich auf die Rehabilitation chronischer Verletzungen in Großbritannien spe- zialisierte. 2014 zog sie nach Lesbos, wo sie begann, Menschen, die aus Ländern im Krieg geflohen sind, physiotherapeutische Behandlungen anzubieten. Im Jahr 2018 gründete sie Earth Me- dicine Physical Rehabilitation – eine gemeinnützige Nonprofit- Organisation, die Menschen behandelt, die unter extrem schwie- rigen Bedingungen leben.







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